Die Veröffentlichung rückt näher!

Auf diesem Bild seht ihr mich hinter dem Laptop meines Freundes und leergeputzten Waffeltellern in meinem Lieblingscafé in Norwegen sitzen. Es ist nicht nur deshalb mit guten Erinnerungen verbunden, weil mein Erasmus-Semester in Bergen eine großartige Zeit war und die Waffeln in der “Bar Barista” wirklich umwerfend gut sind, sondern auch, weil ich von dort aus eine sehr wichtige Mail von “Edition Roter Drache” beantwortet habe – die Mail, an welcher der Vertrag über die Veröffentlichung “Drúdirs” hing.

Damals erschien der Moment, in welchem ich ein physisches Exemplar meines Buches in Händen halten würde, weit weg. Aber zwischen “Damals” und “Jetzt” liegen mehrere Monate, die (unerwartet abenteuerliche) Rückreise nach Deutschland und vor allem all die kleinen und großen Vorbereitungen, die einer Buchveröffentlichung vorausgehen.

Ich habe ein paar aufregende Tage hinter mir… und ein paar noch aufregendere vor mir. „Drúdir“ ist jetzt nach letzten Korrekturen in den Druck gegangen. Nun weiß ich, wie das Buch von Innen gestaltet sein, aber auch, wie der vollständige Umschlag aussehen wird – bei beidem ist es Holger Kliemannel und Joerg Schlonies gelungen, mich trotz mittlerweile recht hoher Erwartungen noch einmal positiv zu überraschen und dem mit Hilfe von Lektorin Anne-Cathrin Rost noch einmal optimierten Text ein geniales Outfit zu verpassen. Jetzt frage ich mich nur noch, wie sich das Buch anfühlen wird, wenn ich es in Händen halte. Und das sollte etwa binnen zwei Wochen der Fall sein.

Aber es gibt noch mehr Neuigkeiten: Meine Lesung bei den Tübinger Tolkien-Tagen rückt näher und auch für die Lesung im Rahmen von „Darkerkant“ in Hamburg sind mittlerweile die Zugfahrkarten gebucht. Gleichzeitig bin ich dabei, ein kleines Event zu organisieren, um das Erscheinen von „Drúdir – Dampf und Magie“ zu feiern. Mirka Löwenhagen stellt mir dafür ihre Kombination aus Bastelladen und Steampunk-Café („Mit Liebe selbstgemacht“, Greifswalder Str. 150, 10409 Berlin – ich kann euch nur empfehlen, mal vorbeizuschauen) zur Verfügung und ich freue mich schon darauf, vielleicht ein paar Leser dieses Posts zum Stöbern und Plaudern, zu einer Lesung, zum gemeinsamem Kuchenverzehr und zu einer Signierstunde willkommen heißen zu können. Die Details zur Veranstaltung stelle ich sobald wie möglich online.

Es ist ein seltsames Gefühl, dass es jetzt nur noch eine Frage von Wochen ist, bis mein Buch herauskommt. Nun gut, „Drúdir“ erscheint nicht zum ersten Mal, aber es ist nicht dasselbe Buch und ich bin nicht dieselbe Person, die 2016 die allererste Version bei Neobooks online gestellt hat. Ich habe also allen Grund, so aufgeregt zu sein, als wäre es das erste Mal.

Ich bereue nicht, „Drúdir“ im Selbstverlag herausgebracht zu haben, schließlich habe ich dadurch viel gelernt und Kontakte geknüpft, die ich nicht missen will. Aber die Zusammenarbeit mit einem Verlag ist noch einmal etwas anderes und ich bereits jetzt fühlt es sich an, als seien deutlich mehr Augenpaare auf mich gerichtet als damals, als ich noch versuchte, herauszufinden, wie ich bloß das „ú“ auf dem vorgefertigten Buchcover richtig hinkriegen könnte.

Vielleicht liegt das aber auch daran, dass, wie gesagt, auch ich mich verändert habe und mich weniger scheue, Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Die positive Resonanz für mein Buch hat mir geholfen, mehr auf andere zuzugehen und selbstbewusster zu werden (etwas selbstbewusster, wohlgemerkt – fordert mich auf, jemand anderen als Familienmitglieder oder meine engsten Freunde um einen Gefallen zu bitten, und ihr werdet beobachten, dass ich nach wie vor plötzlich damit ringe, vollständige Sätze zu formulieren).

Ich bin gespannt, wo mich diese Entwicklung noch hinträgt.

Eine der ersten Stationen wird vermutlich der Moment sein, wo ich meine Belegexemplare auspacke und begreife, dass ich es geschafft habe, mir einen jahrelang gehegten Traum zu erfüllen: Mein Buch ist bei einem Verlag erschienen!

 

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